Dennis Werth
13. November 2025
„Ich möchte hier meine persönliche Erfahrung mit der Firma während der aktuellen Baustelle in unserer Straße schildern. Die Sperrung der Straße wurde kurzfristig eingerichtet, ohne dass wir Anwohner zuvor darüber informiert wurden. Während meiner Fahrt bemerkte ich das plötzlich aufgestellte Durchfahrtsverbotsschild erst relativ spät, da ich unter Zeitdruck stand. Dennoch konnte ich rechtzeitig abbremsen, kam vor dem Schild sicher zum Stehen und begann dort zu wenden. Ich habe dabei weder gegen Verkehrsregeln verstoßen noch den gesperrten Bereich befahren oder irgendeine verkehrswidrige Handlung begangen. In diesem Moment kam ein Mitarbeiter der Firma auf mich zu, schüttelte den Kopf, gestikulierte wild und machte einen sichtlich verärgerten Eindruck. Das Verhalten war für mich völlig überraschend. Daher stieg ich aus meinem Fahrzeug aus und fragte ihn in einem klar bestimmenden, aber keinesfalls aggressiven Ton, was genau sein Problem sei. Ich machte unmissverständlich deutlich, dass ich mich an die Verkehrsregeln gehalten habe, dass es mir selbstverständlich freisteht, an dieser Stelle zu wenden und dass ich seine Art der Ansprache gegenüber Anwohnern unangemessen finde. Statt die Situation zu klären, wurde der Mitarbeiter jedoch erneut laut und herablassend und behauptete, ich würde ihn bedrohen. Diese Behauptung entsprach weder der Realität noch meinem Auftreten. Der Mitarbeiter reagierte weiterhin aufbrausend und aggressiv, sodass ich das Gespräch beendete und weiterfuhr. Da das Verhalten eines Mitarbeiters immer auch ein Unternehmen repräsentiert, rief ich anschließend im Büro der Firma an, um den Vorfall sachlich zu schildern. Auch dort zeigte sich wenig Einsicht. Es wurde mir erklärt, dass man „auf dem Bau eben so spreche“, was aus meiner Sicht keinen respektvollen Umgangston gegenüber Anwohnern rechtfertigt. Trotz der sehr kurzen Distanz von weniger als einer Minute Fußweg bot ich an, dass der Mitarbeiter vorbeikommen könne, um die Sache zu klären oder sich – falls ihm sein Verhalten im Nachhinein unangemessen erscheint – zu entschuldigen. Dieses Angebot wurde nicht genutzt. Die einzige Entschuldigung kam von der Dame am Telefon, jedoch verbunden mit dem Hinweis, dass sie den Vorfall nicht beurteilen könne und sich lediglich entschuldige, „damit es nicht ausarte“. Eine wirkliche Auseinandersetzung mit der Situation fand nicht statt. Ich habe der Firma und dem Mitarbeiter ausdrücklich die Möglichkeit gegeben, den Vorfall auf einfache und respektvolle Weise zu klären. Diese Gelegenheit wurde nicht wahrgenommen. Für mich entsteht dadurch ein Bild mangelnder Professionalität, fehlender Gesprächsbereitschaft und eines unangemessen rauen Umgangstons im Kontakt mit Anwohnern. Eine Firma steht nicht nur für ihre Bauleistung, sondern auch für den respektvollen Umgang mit den Menschen, in deren Umgebung sie arbeitet. Aufgrund dieser Erfahrung fällt meine Bewertung entsprechend negativ aus.