Leon Straub
27. January 2026
Wir wohnen hier im Wohnheim und wollten uns ganz normal selbst versorgen, weil das Essen, das hier angeboten wird, wirklich alles andere als gut ist. Deshalb hatten wir einen kleinen Kühlschrank und einen Sandwichmaker, plus unser eigenes Essen. Nichts Wildes, nichts Gefährliches. Und dann passiert’s: Auf einmal wird uns alles weggenommen. Kühlschrank, Sandwichmaker, unser Essen — zack, weg. Ohne vorherige Info, ohne irgendwas. Einfach abgeräumt. Ergebnis: Wir dürfen jetzt wieder das hier angebotene, wirklich ekelhafte Essen essen, das den Namen Essen kaum verdient. Im Nachhinein wurde dann zwar mit uns gesprochen (immerhin…), und der Grund war, dass zwei Zimmer auf einer Sicherung laufen und unsere Geräte angeblich zu viel verbrauchen würden. Mag ja ein technisches Problem sein, aber ganz ehrlich: Warum redet man nicht vorher mit uns? Warum sagt man uns nicht: „Hey, das geht so aus Stromgründen nicht, wir müssen eine Lösung finden“? Stattdessen wird es stillschweigend weggenommen und wir stehen da wie die letzten Deppen. Null Kommunikation, null Vorwarnung. Wenn man hier wohnen muss, wäre mindestens zu erwarten, dass man wie ein normaler Mensch behandelt wird und man offen erklärt bekommt, was Sache ist — und zwar vorher, nicht hinterher. Dass man am Ende dann auch noch auf dieses unfassbar schlechte Essen angewiesen ist, setzt dem Ganzen die Krone auf. Fazit: Technische Gründe hin oder her — so geht man mit Bewohnern nicht um. Schlechte Kommunikation, schlechte Entscheidung und keinerlei Rücksicht darauf, dass wir hier leben und uns ordentlich ernähren wollen. Würde ich niemandem empfehlen.