Ulrich Walluhn
25. February 2026
Ich zog mit meiner Frau im Dezember 2024 in Bad Pyrmont beim Bauverein in ein Haus Löwenser Straße ein. Alles gut, alles schön, alles problemlos. Prima dachten wir. Im März 2026 verstarb meine Frau plötzlich und unerwartet. Einen Monat später begannen die Probleme. Zunächst kleine Nadelstiche (Umzugskartons im Keller, Fahnen am Balkon, keine Ausweichtermine für Ableser und Heizzählerumbau). Im Dezember 2025 versagte die Wärmepumpe vor dem Haus. 16 Jahre alt, wie es aussieht keine Wartungen mehr gemacht, schechter technischer Zustand. Im Januar fast den gesamten Monat wieder außer Betrieb und völlig vereist. Nur Vertröstungen und Ausreden. Man nahm mich überhaupt nicht ernst. Schließlich suchte ich mir einen Rechtsanwalt. Mietminderung, Ersatz der Kosten für elektrische Heizung. Was passierte? Ich werde beschuldigt, die Wärmepumpe vor dem Haus Anfang Januar 2026 mit einem Hammer traktiert und weitgehend zerstört zu haben. Man habe Mitmieter als Zeugen. Man hat mich wegen (angeblicher) Sachbeschädigung angezeigt. Und nun Anwalt gegen Anwalt. Jetzt sollen alle Bilder (Erinnerungen an meine Frau), die im Hausflur hängen verschwinden (obwohl beim Einzug eine Genehmigung vorlag, allerdings nur mündlich, sprich auf Treu und Glauben). Man droht mir jetzt sogar die fristlose Kündigung an. Unfassbar! Ich komme aus Thüringen (vormals DDR) und empfinde alles nur noch schikanös, ganz so, wie man einst in der DDR mit Ausreiseantragstellern umgegangen ist. Was bitte kommt nun? Abmahnung wegen Toilettengang in der Nacht? Zu wenig gelüftet? Zu viele Bilder an den Wänden in der Wohnung? Das falsche Fernsehprogramm? Die falsche politische Einstellung? Das falsche Mittagessen? Ich bin maßlos enttäuscht, denn Bad Pyrmont sollte mein (unser) Altersruhesitz werden. Im 2024 und 2025 habe ich mir für das Haus und den Garten den Hintern abgerissen: Straße fegen, Bordstein fegen, Unkraut entfernen, Keller sauber machen (endlos viele Spinnweben), Kellerfenster putzen, Waschraum sauber machen, Außentreppe schrubben. Ich war das aus der alten Heimat so gewohnt. Alles war in keinem guten Zustand. Kein Dank kein Nichts. Am Ende Androhung einer Kündigung. Als ob ich ein Schwerverbrecher bin.... Das ist Willkür DDR 2.0!